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Junger Hund und alte Katze

Geschichten aus dem Tierschutz > Hunde

Junger Hund und alte Katze (Feb. 2017)

Wir hatten einen 14 Jährigen Kater namens Moritz, der bisher neben unserem Kind der verwöhnte und gehätschelte Prinz des Hauses war. Durch sein doch schon hohes Alter war er gewöhnt, sein Revier ganz für sich alleine zu haben. Nun wollten wir aber einen Hund dazu anschaffen.

Wir wandten uns an "Collie in Not". Nachdem die Überprüfung erfolgt war, bekamen wir einen Anruf, dass wir uns ein Tier ansehen konnten. Wir hatten keine Wünsche bzgl. Alter oder Geschlecht an den Hund gestellt, die Voraussetzung war nur: er sollte nur katzenverträglich sein, damit bei uns im Hause nicht der Dritte Weltkrieg ausbricht.

Nun brachten wir also das junge Colliemädchen Meike mit ins Haus. Unser Kater reagierte zunächst beleidigt, hielt sich nur im oberen Stockwerk unseres Hauses auf und wollte so den Neuzugang bestreiken. Also bekam unser Kater einige Aufmerksamkeit mehr, bis er auch wieder das Sofa und seinen Kratzbaum im unteren Geschoss aufsuchte.

Unsere neue Hündin ging unvoreingenommen an die Sache mit dem Kater ran. Sie wollte ihn gerne kennenlernen und mit ihm spielen und akzeptierte auch, dass sie nach dem Kater in der Rangfolge stand. Nachdem sie sich aber einmal eine blutige Nase durch einen Katzenhieb eingefangen hatte, lernte sie auch, das alte Kater nicht gerne mit "stinkenden großen Eindringlingen" spielen, suchte sich vorerst andere Beschäftigungen und ließ den Kater erstmal in Ruhe.

Mit der Zeit gewöhnten sich die beiden aber aneinander, und der Kater ging sogar regelmäßig ein großes Stück mit zum Gassigang. Als der Kater nun altersbedingt blind wurde, übernahm unser Hund die Rolle eines Blindenhundes.

Z.B. stand der Kater vor der geöffneten Küchentür und miaute, damit man ihn rein lassen sollte, wurde das Problem von Meike schnell und diplomatisch gelöst. Unser Hund ging dann um den Kater herum, stupste ihn an und brachte ihn direkt zu seinem Futternapf. Auch auf Streifzüge im Garten musste der Kater nicht verzichten. Er wurde durch den Collie immer gut gehütet, so dass er sich zurechtfand. Die Art der Bemutterung konnte der Kater auch gut akzeptieren, nachdem er erkannt hatte, dass der Neuzugang kein Feind war, der ihm womöglich sein Revier wegnehmen würde.

Man sieht also: mit Geduld Geduld Geduld kann man gut Hund und Katze zusammenhalten, wenn man dem einzelnen Tier und seinen Bedürfnissen gerecht wird. Wie man an dieser Geschichte sieht, klappt das sogar bei älteren Tieren bzw. mit Tieren, die nicht miteinander aufgewachsen sind.





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